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Der eigenen Sehnsucht vertrauen

Wie ist es um die Keimkraft unserer geistigen Samen bestellt? Mit unseren Wünschen, Sehnsüchten, Fähigkeiten, Interessen oder Ideen? Wie viele ersticken wir, da wir nicht an sie glauben. Wie viele lassen wir verdorren, weil der Weg uns zu mühsam erscheint? Und wie vielen erlauben wir wirklich, dass sie sich entwickeln und unser Leben bereichern, uns im wahrsten Sinne bewusst lebendig fühlen lassen?

Wenn Sie auf das Jahr zurückblicken, wie oft haben Sie es aus welchen Gründen auch immer unterlassen Ihren Ideen, Impulsen, Wünschen oder Sehnsüchten zu folgen? Was haben Sie stattdessen getan? Auf wen haben Sie gehört? Oft glauben wir der Vernunft oder der Pflicht gehorchen zu müssen und übersehen dabei doch, was uns und unser Leben wirklich ausmacht. Es ist nicht das Funktionieren in einem System, das neue Entwicklungen hervorbringt und uns und anderen lebendige Impulse vermittelt.

Denn eine erfolgreiche Lösung beruht meist auf einer Idee, die nicht frühzeitig durch Zweifler gekillt wurde. Und wie viel Zweifel durfte sich in Ihrem Leben Raum nehmen? Egal ob Führungskraft, Top-Manager, Unternehmer oder „einfacher“ Arbeiter, wer sich von Zweifeln beherrschen lässt, wer dauernd zagt, der hat aufgehört sich zu entwickeln, sein Potenzial und seine Keimkraft in die Welt zu tragen. Und wer dies für sich zulässt, muss sich nicht wundern, wenn er/sie beim nächsten Wegebau einfach plattgewalzt wird.

Erlauben Sie sich, jetzt zu reflektieren, was es für Sie bedeutet, wie Sie Ihr Jahr gelebt oder nur verbracht haben. Was könnte dies, so fortgesetzt, für Sie für das nächste Jahr bedeuten?

Das Geheimnis der Adventszeit liegt im harmonischen Wechsel von Warten und Wandern, bis dann Weihnachten kommt. Ähnlich dem Samen, der seine Zeit braucht, um aufzugehen, sich entwickelt, sich im Wachstum seinen Weg durch das Erdreich bahnt um dann über und unter der Erde zu einer großartigen Frucht, einem Strauch oder Baum heranzuwachsen.

„Der einzige Sieg, an dem ich nicht zweifeln kann, ist der, der in der Keimkraft der Samen schlummert.“    - Antoine de Saint-Exupéry

In der Natur erkennen wir, dass wir mehr sind als das, was wir uns selbst geben können. So wie die Pflanzen auf die Sonne, das Wasser, die Mineralstoffe warten, können auch wir im Warten wahrnehmen, dass das Eigentliche für unser Wachstum uns auch von anderen geschenkt werden muss.

Genauso ist es mit unseren Wünschen, Sehnsüchten, Fähigkeiten, Interessen. Dabei können wir erfahren, wir sind mehr als das, was wir uns selbst geben können. Auf unserem Weg werden wir auch verweilen müssen. Und dieses Warten zeigt uns, dass das Eigentliche uns geschenkt werden muss.

Manchmal haben wir in der Hektik unserer Zeit, das Warten vielleicht vergessen. Was muss scheinbar noch alles erledigt sein. Nun bieten sich die Festtage und die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr bestens an, das Warten wieder zu lernen, wenn wir es zulassen. Die Magie des Innehaltens zu verspüren. Den Moment, der nur uns selbst gehört.

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